Fakten zur Bibel
Das meistgedruckte, am weitesten verbreitete und bemerkenswerteste Buch der Welt.
Die christliche Bibel ist wohl das bemerkenswerteste Buch der Welt und die Grundlage unseres Glaubens an den, „der sie schreiben ließ". Ganz alleine sind wir damit nicht. Sie ist das meistgedruckte, am häufigsten übersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Erde. Jährlich kommen weltweit etwa 34 Millionen Exemplare dazu.
Die vollständige Bibel kann derzeit in 736 Sprachen gelesen werden (Stand: Oktober 2023, Wycliffe Global Alliance). Jedes Jahr kommen 30 bis 40 weitere — auch digitale — Übersetzungen hinzu. Das Neue Testament gibt es in 1.658 Sprachen, und in 3.658 Sprachen wurde mindestens ein Buch der Bibel übersetzt. Damit wird weltweit knapp 97,4 % von 8,05 Milliarden Menschen das Lesen ermöglicht.
Das „Buch der Bücher" wurde von etwa 40 Schreibern in einem Zeitraum von rund 1.600 Jahren verfasst, die aus den unterschiedlichsten sozialen und gesellschaftlichen Verhältnissen stammten: Hirten und Könige, Priester und Propheten, Dichter und Fischer — alle schrieben von demselben Gott und seiner bedingungslosen Liebe zu uns Menschen, obwohl wir bekanntlich lieber unsere eigenen Wege gehen.
Allein vom Neuen Testament haben wir heute etwa 5.400 griechische Handschriften. Das ist ein Indiz für die historische Glaubwürdigkeit der Bibel. Zum Vergleich: Bei den griechischen und lateinischen Klassikern (Plato, Cicero, Cäsar usw.) sind pro Werk im besten Fall rund ein Dutzend Abschriften erhalten.
Der globale Wert der Bibel besteht bis heute, auch wenn so mancher Text vieltausendfach missbraucht wurde, um Macht und Einfluss über Menschen zu gewinnen. Trotzdem leiten wir aus ihr die Grundlagen der Menschenwürde und die sich daraus ergebenden Menschenrechte ab. Damit prägte sie den Großteil der gesellschaftlichen Werte der westlichen Welt — und beantwortet auch die Frage nach der Herkunft des Menschen und dem Sinn des Lebens. Wie kein anderes Buch fordert sie den Leser heraus, über seinen unausweichlichen Tod hinaus zu denken und dabei die Perspektive Gottes einzunehmen.
Am besten ist es natürlich immer, sich selbst eine Meinung zu bilden — sie aufzuschlagen und zu lesen, was er uns zu sagen hat. Wir empfehlen für den „Erstkontakt" im Neuen Testament mit den Evangelien (Matthäus, Markus oder Lukas) zu beginnen oder sich bei unserem Kurs „Der Fremde" an die Grundgedanken der Bibel heranführen zu lassen.
„Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich, der HERR."
— Jeremia 29,13
